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Uri-Rotstock
G-Tour, 27.-28. Aug 2022

Früh am Morgen ca. 05.00 Uhr weckte uns nicht etwa der krähende Hahn oder der schnarchende Nachbar. Nein, es war der Benzingenerator zum Melken der Kühe. Es war ein Prachtsmorgen, fast Wolken los, wenigstens soweit wir sehen konnten. So, rasch zum Frühstück, Stefan wollte möglichst früh aufbrechen. 06.40 Uhr marschierten wir los Richtung Gitschenhörelihütte. Der Wanderweg war ideal für den Start, nicht zu steil und mit keinen Hindernissen bespickt und am Schatten, das war Rüedi sehr wichtig, nicht zu viel Sonne. Unterwegs sahen wir auch noch ein paar Gämsen. An der Gitschenhörelihütte und bei P2428 haben wir den linken, direkteren Weg eingeschlagen. Bis dahin alles T2/T3, ein nur minimal anspruchsvoller Wanderweg. Kurz nach der Gitschenhörelihütte gab es noch eine kurze Fotopause und etwas textile Erleichterung.
Von jetzt an wanderten wir auf blau/weiss, also (T3+/T4-) Bergwanderwege. Nächster Halt und noch einmal eine kurze Pause, bevor es hoch zum Sattel geht. Von hier an mussten wir etwas Klettern an Ketten entlang und gleich hoch zum Sattel. Eine kurze Pause bis alle Beteiligten den Sattel erreicht hatten. Danach ca. noch 20min bis zum Gipfel (3h4min hat es gedauert von unten bis oben, wir waren ziemlich zügig unterwegs.)
Die Aussicht vom Uri Rotstock ist bekanntermassen hevorragend. Trotz dem Nebel unterhalb, eine grandiose Fernsicht. Der Abstieg folgte über den Rotstocksattel und neben dem Blüemlisalpgletscher «Wir waren aber nicht etwa im Berneroberland» hinunter zur Gitschenhörelihütte. Dort machten wir eine kurze Pause. Von da an hinunter zur Bywaldalp zu den Ziegen, die uns schon wieder sehnlichst erwarteten. Von der Bywaldalphütte bleiben wir jetzt im Grosstal. Der letzte Teil der Wanderung hinab über Alpwiesen und Wälder nach St. Jakob, wo unsere Autos parkiert waren. Ich glaube, die Erleichterung, als wir am Parkplatz ankamen war ersichtlich, hatte doch jeder von uns beinahe 2000m Höhendifferenz in den Beinen und eine Wanderzeit von ca. 7.5 Stunden. Die Variante als Rundtour über die Musenalp mit Übernachtung in der Bywaldalphütte mit den viele Ziegen und Kühen ist sicherlich eine Abwechslung. Die Alpenwelt von Uri hat einiges zu bieten, darum ist nicht auszuschliessen, dass wir noch einmal zurückkommen.


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